Kommentar zu Beitrag

Schweizer Bankgeheimnis vor dem Aus?

vom 7. August 2007

Ich kann in diesem Fall meinem Kollegen vom

Investments und Geldanlagen - Blog und dem Bericht von Euro Finanzen nicht zustimmen.

Mehrere Punkte sprechen gegen die Lockerung des Bankgeheimnisses in der Schweiz.

1. Die Schweiz gehört nicht zur EU, und kann nicht von der EU gezwungen werden das Bankgeheimnis zu lockern.

2. Die meisten Entscheidungen werden in der Schweiz durch Volksabstimmung entschieden. Die letzte Umfrage hat folgendes ergeben:

67 % waren der Auffassung, dass das Finanzgewerbe die wichtigste Wirtschaftsbranche der Schweiz ist.

79 % der Bevölkerung sprach sich für die Beibehaltung des Bankgeheimnisses aus.

73 % waren der Meinung, dass der Druck aus dem Ausland auf das Bankgeheimnis zunehmen wird.

76 % waren gegen eine Lockerung des Bankgeheimnisses.

Meiner Meinung nach sprechen die Zahlen für sich.

3.

c.a. 5,5% der Arbeitskräfte in der Schweiz sind im Finanzbereich tätig.
c.a. 25% des Ertragsbilanzüberschusses wird in der Schweiz im Finanzbereich erwirtschaftet.
c.a. 10% des gesamten Schweizer Steueraufkommens stammt aus Einkommens-, und Unternehmenssteuer des Finanzsektors.
c.a. 14% der Wertschöpfung der Schweizer Volkswirtschaft wird durch die Finanzbranche erbracht.

Für mich ist es unvorstellbar, dass ein Staat wie die Schweiz, freiwillig die eigene Wirtschaft ruiniert.

Ich denke dass alles “Panikmache” ist, mit dem Ziel Investoren und Anleger bei Schweizer Banken zu verunsichern, um sie zur Geldanlage in einem EU Land zu bewegen.

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